Bezirksverband Koblenz-Montabaur
Bezirksverband Koblenz-Montabaur

Aktuelles

Bezirkstag 2022 der Frauen-Union Koblenz-Montabaur

Generationswechsel bei der Frauen Union im Bezirk Koblenz-Montabaur

Am 2. Juli wählten die Delegierten die Koblenzer Rechtsanwältin Zemfira Dlovani mit überwältigender Mehrheit als Nachfolgerin der langjährigen ehemaligen Landtagsabgeordneten Hedi Thelen aus Plaidt, die nach 27 Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge das Amt in jüngere Hände übergab, als ihre neue Vorsitzende. Auch die bisherige stellvertretende Vorsitzende, Marita Frieden aus Bad Kreuznach, übergab den Staffelstab an eine jüngere Nachfolgerin.

 

Der neue, für zwei Jahre gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzende Zemfira Dlovani, Kreisverband (KV) Koblenz, 
stellvertretende Vorsitzende Britta Müller,  KV Mayen-Koblenz  und Jessica Weller, KV Westerwald, Jutta Krekel, KV Rhein-Lahn, (Schriftführerin), Beisitzerinnen: Christiane Buchen, KV Altenkirchen, Alexandra Hess, KV Westerwald, Annette Breitkreuz, KV Mayen-Koblenz, Silvia Mühl, KV Ahrweiler, Azam Negahi, KV Bad Kreuznach, Rebecca Netsch, KV Westerwald, Katja Probst, KV Cochem-Zell, Renate Rings, Kreisverband Bad Kreuznach, Angelika Schluch, KV Koblenz, Christiane Schumann, KV Neustadt/Wied. Die neue Mitgliederbeauftragte ist Anke Adler-Jakob vom KV Koblenz. Mit großem Beifall wurde die bisherige Vorsitzende Hedi Thelen zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Mit der Landesvorsitzenden der Frauen Union Ursula Groden-Kranich, Ellen Demuth (MdL) Ralf Seekatz (MdEP), Matthias Lammert (MdL) und Josef Oster (MdB) hatte die Versammlung prominente Gäste, die über Chancen von Frauen in der Politik und die aktuellen politische Lage in Deutschland und Europa gesprochen haben. Eine von Zemfira Dlovani moderierte Diskussionsrunde mit Hedi Thelen und Ellen Demuth zum Thema „Ist Frauenpolitik noch zeitgemäß? Braucht es dafür eine Frauen Union?“ zeigt, dass Frauenpolitik sich nicht nur auf soziale Themen beschränkt, sondern in der nach wie vor männlich geprägten Umwelt nach Gleichwertigkeit auf Augenhöhe strebt und kämpft.

Machen Sie mit bei unseren Themenstammtischen!

Bitte senden Sie eine E-Mail an: info@cdu-komo.de, wenn Sie eine Einladung zu einem oder sogar zu mehreren Stammtischen erhalten möchten. Diese finden 3 - 4 Mal im Jahr ausschließlich digital statt. Eventuell wird es maximal 1 Treffen in Präsenz - je nach Interesse - im Jahr geben.

Nr. Themenstammtische: Leiter/in des Themenstammtischs:
1 "Parteiarbeit" Ellen Demuth MdL
2 "Landwirtschaft/Umwelt/Forsten" Horst Gies MdL
3 "Bildung" Jenny Groß MdL
4 "Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen" Mechthild Heil MdB
5 "Wirtschaft und Arbeit" Dr. Helmut Martin MdL
6 "Digitalisierung" Peter Moskopp MdL
7 "Außenpolitik" Dr. Andreas Nick
8 "Inneres/Heimat/Verteidigung" Josef Oster MdB
9 "Gesundheit" Erwin Rüddel MdB
10 "Europa" Ralf Seekatz MdEP
11 "Zusammenhalt der Gesellschaft" Michael Wäschenbach MdL
12 „Senioren“ Anette Moesta MdL

Wahlaufruf der CDU-Bezirksvorsitzenden!

Vorsicht vor der rot-grün-roten Schuldenunion! - Macron und Draghi freuen sich auf eine rot-grün-rote Regierung

Vorsicht vor der rot-grün-roten Schuldenunion! - Macron und Draghi freuen sich auf eine rot-grüne Kanzlerschaft.

Wer sich die Debatten und Wahlprogramme genau anschaut, sieht, dass eine rot-grün-rote Regierung das klare Ziel verfolgt, den europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt abzuschaffen. Jedem muss klar sein, dass dies der erste Schritt in eine europäische Schuldenunion wäre.
 

Mit Emmanuel Macron und Mario Draghi würden zwei europäische Spitzenpolitiker bei einer von grünen Ideologien geprägten Kanzlerschaft von Olaf Scholz sicher vor Freude in die Hände klatschen. Frankreich und Italien haben eine klare Agenda zur Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspakts. Eine Regierungsbeteiligung der Grünen und Sozialdemokraten könnte der Steigbügelhalter für die Schuldenunion werden. Die Grünen haben in ihrem Wahlprogramm klargemacht, dass sie die Transferunion wollen und auch die SPD spricht sich nicht gegen die Vergemeinschaftung europäischer Schulden aus. Damit ist eine rot-grün-rote Regierung die Wunschkoalition von Macron und Draghi, wenn es darum geht, die europäischen Schuldenregeln auszuhebeln. Für Rot-Grün ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt vor allem ein Hindernis, das abgeschafft gehört.
 

Der Stabilitätspakt muss reformiert werden, keine Frage. Zu häufig wurde gegen ihn in den letzten Jahren verstoßen. Er muss transparenter werden und Verstöße müssen konsequent verfolgt und auch geahndet werden.

Ihn einfach abzuschaffen kann aber nicht die Lösung sein. Der europäische Stabilitätsgedanke muss weiterhin im Mittelpunkt stehen und jeder Mitgliedsstaat muss weiterhin für seine eigenen Schulden haften. Das grenzenlose Verschulden auf den Schultern der anderen Mitglieder bringt das europäische System zum Kollabieren.

Als CDU/CSU setzen wir uns in Brüssel mit Nachdruck dafür ein, dass es zu diesem Szenario niemals kommen wird. Setzen Sie sich mit Ihren Stimmen am 26.09.21 auch dafür ein, dass Deutschland eine vernünftige Stimme und ein verlässlicher Partner aller Europäer im Europäischen Rat bleibt! 

99 Prozent für Matthias Lammert als CDU-Bezirksvorsitzender

Die Delegierten des CDU-Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur wählten Matthias Lammert MdL mit mehr als 99 Prozent der Stimmen zum CDU-Bezirksvorsitzenden. Die weiteren Vorstandmitglieder wurden ebenso mit hoher Zustimmung gewählt: Stellvertreterin Ellen Demuth, Stellvertreter Dr. Andreas Nick, Stellvertreter Torsten Welling, Schatzmeister Ralf Seekatz und Mitgliederbeauftragte Dagmar Hassel. Den Beisitzern gehören an: Natalie Baum, Michael Schneider, Michael Cyfka, Laura Ludwig, Miroslaw Kowalski, Jens Münster, Leo Biewer, Susanne von Wnuk-Lipinski, Petula Schneider, Christian Schuth, Dr, Stefan Vomweg, Frank Fischer, Kerstin Rudat, Ralf Schäfer und Frederike Schroer. Somit sind im Bezirksvorstand alle elf Kreisverbände im Bezirksverband Koblenz-Montabaur vertreten. 

„Wir wollen die Wahl gewinnen und nicht die Umfragen“, so kämpferisch zeigten sich die Bundesministerin und Landesvorsitzende der CDU Julia Klöckner und der Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag Christian Baldauf bei ihren Grußworten an die 134 wahlberechtigen Delegierten. „Jetzt heißt es 22 Tage: Gas geben!“, so Klöckner.
Gast und Hauptredner der Veranstaltung in Horhausen (Kreis Altenkirchen) war Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), der auf Einladung von Ralf Seekatz MdEU in den Westerwald gekommen war. 
„Ganz Europa schaut auf diese, vielleicht historische Wahl“, machte der Europa-Abgeordnete klar. Direkt am Anfang betrachtete er die Katastrophen beispielsweise die Flut an der Ahr und die Brände in Griechenland und stellte fest, dass es einen solchen Einsatz freiwilliger Helfern wie in Deutschland in vielen Teilen Europas nicht gibt. Seine Regierungsbilanz für die letzten vier Jahre fiel äußerst positiv aus. „Europa beneidet uns um unsere Situation, denn wir stehen in vielen Bereichen hervorragend da“, so Weber. Daher dürfe es trotz der aktuellen Umfragen zu keiner „Das hat ja alles keinen Sinn“-Stimmung kommen. Es müssten noch mal alle Kräfte mobilisiert werden, damit die CDU/CSU die Wahl gewinnt und Laschet Kanzler wird. Die Delegierten zeigten sich begeistert. 
„Wir werden kämpfen und im Bezirk und im Land möglichst alle Direktmandate gewinnen“, so der Bezirksvorsitzende Matthias Lammert. „Nörgeleien an Armin Laschet helfen da nicht. Ich möchte jedenfalls der SPD, den Grünen, den Linken und so weiter nicht das Feld überlassen. Es steht viel auf dem Spiel! Kämpfen wir zusammen, dass Deutschland stabil bleibt.“ 

Wir gratulieren Matthias Lammert

Matthias Lammert als Kandidat für das Amt des Landtagsvizepräsidenten nominiert

Der CDU Bezirksverband Koblenz-Montabaur freut sich, dass der Vorsitzende Matthias Lammert, MdL als Kandidat zum Amt des Landtagsvizepräsidenten nominiert wurde.

Der 52-jährige Lammert aus Diez ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit rund 30 Jahren ist er  leidenschaftlicher Politiker. Anfangs in der Kommunalpolitik, wurde 2001 sein Hobby zum Beruf: Matthias Lammert zog in den rheinland-pfälzischen Landtag ein.

Sein Werdegang in Kürze: Nach Abitur und Bundeswehrzeit studierte Lammert an der Universität Mainz und schloss sein Jura- sowie Politikstudium dort ab. Nach seiner Tätigkeit als Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter zog er 2001 in den Landtag von Rheinland-Pfalz ein. In der vergangenen Legislaturperiode war Lammert stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz. 

Bezirksvorsitzender Matthias Lammert (CDU) erreicht Spitzenplatz 3 auf Landesliste

Rückenwind für die Landtagswahl: Die Delegiertenversammlung der CDU Rheinland-Pfalz hat den Spitzenkandidaten Christian Baldauf mit 98,6 Prozent auf Platz eins der Landesliste gewählt. Insgesamt stimmten die Delegierten über 104 A- und B-Kandidaten ab. Noch nie ist ein jüngeres Kandidatenteam für die CDU in eine Landtagswahl gegangen. Ein Drittel der A-Kandidaten sowie die Hälfte der B-Kandidaten sind jünger als 40 Jahre. Schon in der laufenden Legislaturperiode hatten zehn Abgeordnete an meist jüngere Nachfolgerinnen und Nachfolger übergeben.
 
Matthias Lammert – Bezirksvorsitzender der CDU Koblenz-Montabaur - rückt in der Landespolitik ebenso immer weiter nach vorn: Lammert wurde von den Delegierten auf Platz 3 der CDU-Landesliste gewählt. Dass er auf der Landesliste von Wahl zu Wahl weiter nach vorne rückt, freut ihn natürlich und zeigt die Bestätigung seiner politischen Arbeit.
 
Der Vorschlag des Bezirksvorstandes zur Zusammensetzung der Landesliste wurde unverändert von den Delegierten angenommen.

Bezirksparteitag in Löf

Mit guter Laune gegen Bahnlärm

Wetter gut, Stimmung super, Schifffahrt fantastisch. Der CDU Bezirksverband Koblenz-Montabaur traf sich abseits der Politik auf dem Ausflugsschiff „Stadt Vallendar“ der Reederei Gilles. Über 300 Christdemokraten mit Familien und Freunden waren der Einladung des Bezirksvorsitzenden Dr. Adolf Weiland aus Rhens gefolgt. „Viele CDU-Politiker aus den Kommunen sowie den Landes-, Bundes- und Europaparlamenten gestalten in ihren Aufgabenbereichen das Mittelrheintal mit. Heute genießen wir gemeinsam die Schönheiten dieser einzigartigen Landschaft, die zu einem der schönsten Flusstäler der Welt gehört", kommentiert Dr. Weiland die erstmalig durchgeführte Veranstaltung.


Mit der Musikband „Die Zwei“ war schnell gute Stimmung auf dem Schiff und die Teilnehmer aus allen Bereichen des Bezirksverbandes feierten ausgelassen zusammen.

Doch so ganz ohne politische Diskussion ging es gerade bei einer Fahrt durchs Mittelrheintal dann doch nicht.

Denn die Schönheit des Mittelrheintals wird Andererseits durch den Bahnlärm bedroht, der die Lebensqualität der Bewohner stark einschränkt und nicht zuletzt den Tourismus gefährdet.

 

„Wir setzen zwar alle auf Mobilität. Aber diese Arbeitsteilung darf nicht zu Lasten der Menschen im Rheintal gehen", erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch, der mit seinem Wahlkreis Weißenthurm ebenfalls von Bahnlärmproblematik der Rheinschiene betroffen ist. Die CDU wolle durch ständige Sensibilisierung ein schnelles Umrüsten der Güterzüge auf "leise Sohlen" erreichen.

Mit der EU-Genehmigung für die Umrüstung der Waggons auf LL-Sohle sei ein wichtiger Schritt vollzogen, der auch die Bahn AG unter Zugzwang setze. In Verbindung mit den lärmabhängigen Trassenpreisen sei jetzt richtig Dynamik in den Umrüstungsprozess gekommen.

 

Beim Kampf gegen den Bahnlärm wachse das Mittelrheintal zusammen. Dies wurde bei der Demonstration auf dem Schiff gegen Bahnlärm noch einmal deutlich. „Es ist wichtig, dass wir mit solchen Aktionen zeigen, dass die Region zusammenhält“ so die einhellige Meinung der Christdemokraten während des Ausflugs. Ganz nach dem Motto: „Der Mittelrhein ist mehr als Bahnlärm, aber ohne Bahnlärm noch mehr Wert!“

Bahnlärm geht auf leisen Sohlen

Zulassung der LL-Sohle ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des Bahnlärms am Mittelrhein

Der CDU-Bezirksverband Koblenz-Montabaur setzt sich bereits seit Jahren im Kampf gegen den Bahnlärm ein. Der Bezirksvorsitzende Dr. Adolf Weiland, MdL und Josef Dötsch, MdL begrüßen die Entscheidung des internationalen Eisenbahnverbandes UIC zur Zulassung der lärmarmen LL-Sohle für den Güterverkehr.
 

„Das ist eine gute Nachricht für die lärmgeplagten Anwohner, insbesondere am Mittelrhein, die seit Jahren auf wirksame Schritte zur Lärmminderung warten. Die LL-Sohle ist eine kostengünstige Lösung, um Güterzüge endlich leiser zu machen. Nun muss die Umrüstung auf diese Flüsterbremse schnell erfolgen. Gemeinsam mit der CDU Landtagsfraktion und unseren Bundestagsabgeordneten haben wir in Berlin und Brüssel intensiv die Lärmproblematik am Mittelrhein zum Thema gemacht und für die Einführung der LL-Sohle geworben. Hiermit wird der Lärm an der Quelle halbiert. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Darüber freuen wir uns sehr, denn der Bahnlärm am Mittelrhein ist nicht zu ertragen. Während der frühere rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hering (SPD) und der frühere Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) gemeinsam mit dem hier im Land nun zuständigen Herrn Lewentz (SPD) in Ankündigungen  und Forderungen stecken geblieben sind, hat der Bundesverkehrsminister Ramsauer (CDU) gehandelt. Erst kürzlich wurde in Berlin beschlossen, den Lärmbonus an Schienenneubaustrecken ab 2015 abzuschaffen. Dies bedeutet, dass dort zukünftig niedrigere Lärmgrenzwerte gelten.

Zu den Maßnahmen gehört auch die Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems. Ab dem 1. Juni 2013 müssen Züge ohne lärmreduzierte Bremsen einen Aufpreis für die Streckennutzung zahlen“.
 

Nach Ansicht des CDU-Bezirksverbandes sind dies wichtige erste Schritte zu einem nachhaltigen Lärmschutz im Mittelrheintal. Neben den 60.000 Güterwagen der DB die nun bis 2020 umgerüstet sein sollen, müssen auch andere Anbieter in ihre 120.000 Wagen investieren.

Hierzu sollten, nach Auffassung des CDU-Bezirksverbandes, die Trassenpreise für laute Güterwagen weiter angehoben werden.
 

Dötsch und Weiland: „Wir dürfen es bei diesen Erfolgen nicht belassen. Weitere Schritte sind erforderlich. Hieran werden wir kontinuierlich mitarbeiten. Neben vielen Einzelmaßnahmen zur Lärmreduzierung dürfen wir auch nicht die notwendige Entlastungsstrecke aus den Augen verlieren.“