Bezirksverband Koblenz-Montabaur
Bezirksverband Koblenz-Montabaur

Aktuelles

Bezirksvorsitzender Matthias Lammert (CDU) erreicht Spitzenplatz 3 auf Landesliste

Rückenwind für die Landtagswahl: Die Delegiertenversammlung der CDU Rheinland-Pfalz hat den Spitzenkandidaten Christian Baldauf mit 98,6 Prozent auf Platz eins der Landesliste gewählt. Insgesamt stimmten die Delegierten über 104 A- und B-Kandidaten ab. Noch nie ist ein jüngeres Kandidatenteam für die CDU in eine Landtagswahl gegangen. Ein Drittel der A-Kandidaten sowie die Hälfte der B-Kandidaten sind jünger als 40 Jahre. Schon in der laufenden Legislaturperiode hatten zehn Abgeordnete an meist jüngere Nachfolgerinnen und Nachfolger übergeben.
 
Matthias Lammert – Bezirksvorsitzender der CDU Koblenz-Montabaur - rückt in der Landespolitik ebenso immer weiter nach vorn: Lammert wurde von den Delegierten auf Platz 3 der CDU-Landesliste gewählt. Dass er auf der Landesliste von Wahl zu Wahl weiter nach vorne rückt, freut ihn natürlich und zeigt die Bestätigung seiner politischen Arbeit.
 
Der Vorschlag des Bezirksvorstandes zur Zusammensetzung der Landesliste wurde unverändert von den Delegierten angenommen.

Mit guter Laune gegen Bahnlärm

Wetter gut, Stimmung super, Schifffahrt fantastisch. Der CDU Bezirksverband Koblenz-Montabaur traf sich abseits der Politik auf dem Ausflugsschiff „Stadt Vallendar“ der Reederei Gilles. Über 300 Christdemokraten mit Familien und Freunden waren der Einladung des Bezirksvorsitzenden Dr. Adolf Weiland aus Rhens gefolgt. „Viele CDU-Politiker aus den Kommunen sowie den Landes-, Bundes- und Europaparlamenten gestalten in ihren Aufgabenbereichen das Mittelrheintal mit. Heute genießen wir gemeinsam die Schönheiten dieser einzigartigen Landschaft, die zu einem der schönsten Flusstäler der Welt gehört", kommentiert Dr. Weiland die erstmalig durchgeführte Veranstaltung.


Mit der Musikband „Die Zwei“ war schnell gute Stimmung auf dem Schiff und die Teilnehmer aus allen Bereichen des Bezirksverbandes feierten ausgelassen zusammen.

Doch so ganz ohne politische Diskussion ging es gerade bei einer Fahrt durchs Mittelrheintal dann doch nicht.

Denn die Schönheit des Mittelrheintals wird Andererseits durch den Bahnlärm bedroht, der die Lebensqualität der Bewohner stark einschränkt und nicht zuletzt den Tourismus gefährdet.

 

„Wir setzen zwar alle auf Mobilität. Aber diese Arbeitsteilung darf nicht zu Lasten der Menschen im Rheintal gehen", erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch, der mit seinem Wahlkreis Weißenthurm ebenfalls von Bahnlärmproblematik der Rheinschiene betroffen ist. Die CDU wolle durch ständige Sensibilisierung ein schnelles Umrüsten der Güterzüge auf "leise Sohlen" erreichen.

Mit der EU-Genehmigung für die Umrüstung der Waggons auf LL-Sohle sei ein wichtiger Schritt vollzogen, der auch die Bahn AG unter Zugzwang setze. In Verbindung mit den lärmabhängigen Trassenpreisen sei jetzt richtig Dynamik in den Umrüstungsprozess gekommen.

 

Beim Kampf gegen den Bahnlärm wachse das Mittelrheintal zusammen. Dies wurde bei der Demonstration auf dem Schiff gegen Bahnlärm noch einmal deutlich. „Es ist wichtig, dass wir mit solchen Aktionen zeigen, dass die Region zusammenhält“ so die einhellige Meinung der Christdemokraten während des Ausflugs. Ganz nach dem Motto: „Der Mittelrhein ist mehr als Bahnlärm, aber ohne Bahnlärm noch mehr Wert!“

Bahnlärm geht auf leisen Sohlen

Zulassung der LL-Sohle ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des Bahnlärms am Mittelrhein

Der CDU-Bezirksverband Koblenz-Montabaur setzt sich bereits seit Jahren im Kampf gegen den Bahnlärm ein. Der Bezirksvorsitzende Dr. Adolf Weiland, MdL und Josef Dötsch, MdL begrüßen die Entscheidung des internationalen Eisenbahnverbandes UIC zur Zulassung der lärmarmen LL-Sohle für den Güterverkehr.
 

„Das ist eine gute Nachricht für die lärmgeplagten Anwohner, insbesondere am Mittelrhein, die seit Jahren auf wirksame Schritte zur Lärmminderung warten. Die LL-Sohle ist eine kostengünstige Lösung, um Güterzüge endlich leiser zu machen. Nun muss die Umrüstung auf diese Flüsterbremse schnell erfolgen. Gemeinsam mit der CDU Landtagsfraktion und unseren Bundestagsabgeordneten haben wir in Berlin und Brüssel intensiv die Lärmproblematik am Mittelrhein zum Thema gemacht und für die Einführung der LL-Sohle geworben. Hiermit wird der Lärm an der Quelle halbiert. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Darüber freuen wir uns sehr, denn der Bahnlärm am Mittelrhein ist nicht zu ertragen. Während der frühere rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hering (SPD) und der frühere Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) gemeinsam mit dem hier im Land nun zuständigen Herrn Lewentz (SPD) in Ankündigungen  und Forderungen stecken geblieben sind, hat der Bundesverkehrsminister Ramsauer (CDU) gehandelt. Erst kürzlich wurde in Berlin beschlossen, den Lärmbonus an Schienenneubaustrecken ab 2015 abzuschaffen. Dies bedeutet, dass dort zukünftig niedrigere Lärmgrenzwerte gelten.

Zu den Maßnahmen gehört auch die Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems. Ab dem 1. Juni 2013 müssen Züge ohne lärmreduzierte Bremsen einen Aufpreis für die Streckennutzung zahlen“.
 

Nach Ansicht des CDU-Bezirksverbandes sind dies wichtige erste Schritte zu einem nachhaltigen Lärmschutz im Mittelrheintal. Neben den 60.000 Güterwagen der DB die nun bis 2020 umgerüstet sein sollen, müssen auch andere Anbieter in ihre 120.000 Wagen investieren.

Hierzu sollten, nach Auffassung des CDU-Bezirksverbandes, die Trassenpreise für laute Güterwagen weiter angehoben werden.
 

Dötsch und Weiland: „Wir dürfen es bei diesen Erfolgen nicht belassen. Weitere Schritte sind erforderlich. Hieran werden wir kontinuierlich mitarbeiten. Neben vielen Einzelmaßnahmen zur Lärmreduzierung dürfen wir auch nicht die notwendige Entlastungsstrecke aus den Augen verlieren.“